ZS Art Galerie Wien // mit Mathias Hornung

»Das Werk als Raum im Raum«

John Carter, Gerhard Frömel, Roland Goeschl, Mathias Hornung, Karl Kriebel, Sigurd Rompza, Tonneke Sengers, Grazia Varisco

Eröffnung: Dienstag, 15.5.2018, 19.30 Uhr

zur Ausstellung spricht Peter Bogner

Ausstellung: 16.5. - 27.7.2018

Das Werk als Raum im Raum

John Carter, Gerhard Frömel, Roland Goeschl, Mathias Hornung, Karl Kriebel, Sigurd Rompza, Tonneke Sengers, Grazia Varisco

Eröffnung: Dienstag, 15.5.2018, 19.30 Uhr

zur Ausstellung spricht Peter Bogner

Ausstellung: 16.5. - 27.7.2018

Die Ausstellung widmet sich dem Verhältnis von Skulptur, Plastik oder Objekt zum Raum. Eine Beziehung, die bei der Linie beginnt. Überschneidungen von Achsen, Kanten, Konstruktionslinien ergeben das imaginäre Skelett eines Werkes, das immer in Wechselwirkung mit seinem Um-Raum, dem Licht und der Farbmodulation steht. Acht Positionen bieten sehr individuelle Möglichkeiten im Umgang mit dem Raum im Raum.

John Carter experimentiert mit Grundformen, die er übereinanderlegt. Aus den sich kreuzenden Linien extrahiert er seine mit Marmormehl bemalten Formen, die sich plastisch von der Ebene abheben.

Gerhard Frömels dreidimensionale Objekte und Installationen bestehen aus Einzelteilen, zumindest auf zwei Ebenen positioniert. Durch Veränderung des Standortes ergeben sich optische Verschiebungen, Trennungen und Verbindungen von flächigen oder linearen Elementen, die dabei eine Vielfalt von Formen und Illusionsräumen erzeugen.

Roland Goeschl sah die Plastik nie individuell. Sie war ihm ein Untergrund für die Malerei. So wie die Malerei ein Obergrund für die Plastik war. In der räumlichen Betonung der Skulptur lag für Roland Goeschl eine wichtige Frage, die Frage nach der Form der Skulptur und der Interaktion mit dem Raum: Raum innerhalb der Skulptur und außerhalb der Skulptur.

Indem Mathias Hornung Linien-Reliefs in das organisch gewachsene Material Holz fräst, konfrontiert er das Natürliche, das einzigartig Unregelmäßige mit einer künstlichen Regelmäßigkeit. Mit der dem Holzstück aufgezwungenen Topologie löst er Grenzen zwischen Fläche und Raum auf, schafft die Symbiose zwischen Grafik und Skulptur.

Loslassen, Aufbauen, Überarbeiten, Zerstören – der Arbeitsprozess ist für Karl Kriebel immer ein Grenzgang. Einfach, flimmernd, deutlich verschwommen, brüchig. Langsam und still entstehen die Werke wie aus dem Nichts, nicht greifbar, zum Fühlen genug.